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Fakten:
- Größe 1.900 m2.
- 2011 mit 20 alten, hochstämmigen Obstsorten und einigen Heckenpflanzen bepflanzt.
- Wie auf allen unseren Flächen, kommen auch hier keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz.
- Die Bäume müssen einmal jährlichzurückgeschnitten werden, um eine gute Wuchsform und Stabilität für die Früchte zu erhalten.
- Die Wiese, auf der die Bäume stehen, muss regelmäßig gemäht werden.
- Eine Besonderheit ist der Geflammte Kardinal, eine fast vergessene Apfelsorte.
- Wir danken „Firma Beckers Bester, Lütgenrode“ und „Bioland-Verband für organisch-biologischen Landbau e.V.“ für die großzügige Spende des Pflanzmaterials.
- Die Honigbiene spielt für die Bestäubung der Obstbäume die herausragende Rolle. Spinnen sind wegen des günstigen Kleinklimas in Streuobstwiesen sehr häufig anzutreffen.
- Streuobstwiesen sind wertvolle Sommer- und Überwinterungshabitate für verschiedene Amphibienund Reptilienarten.


Biene Berta:
Auf der Wiese kann ich umherfliegen und in den Blüten nach Nektar suchen. Mein Freund der Ohrenkneifer, lebt versteckt in der Rinde der Bäume und kommt erst heraus, wenn es dunkel wird. Er ist ein Allesfresser und seine Zangen braucht er zur Jagd, zur Verteidigung und zum Entfalten der Hinterflügel. Es können aber nur noch sehr wenige Ohrenkneiferarten fliegen. Ohren zieht der Ohrenkneifer übrigens nicht lang! ;-)

Siehst du die Steine da vorne zwischen den Bäumen? Dort kann sich die Zauneidechse besonders gut sonnen. Vielleicht entdeckst du ja eine?!