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Fakten:
- Größe ca. 700 m2.
- 2002 wurden hier rund 400 Sträucher und Bäume gepflanzt. Dazu zählen: Kirsche, Rotbuche, Hainbuche, Erle, Eiche, Haselnuss,
Roter Hartriegel, Schlehe, Wolliger Schneeball, Holunder und Ahorn.
- Die Hecke dient der Biotopvernetzung in der Feldmark.
- Eine Besonderheit entlang der Straße sind die bizarr wachsenden Süntelbuchen. Sie vererben ihre Wuchsform an ihre Nachkommen. Es handelt sich nicht um gewöhnliche Rotbuchen. Ihr findet eine davon auf Höhe des Strommasten.
- Hecken verdanken ihre Existenz oft früherer bäuerlicher Tätigkeit. Angelegt an Parzellengrenzen von Äckern oder Wiesen legte die Hecke die Besitzverhältnisse klar, diente als Umzäunung für Vieh und als Schutz vor menschlichen wie tierischen Eindringlingen.
- Früher diente sie der Holzgewinnung. Da sie heute kaum noch zur Brennholzgewinnung genutzt werden, entfallen die zur Verjüngung notwendigen Rückschnitte. Die Pflege von Hecken muss daher heute bewusst durchgeführt werden, da überalterte Hecken im Sinne des Biotopverbundes nur noch einer wesentlich geringeren Anzahl von Arten Heimat bieten.


Wiesel Wilhelm:
Ich bin klein und flink und ein guter Jäger. Manchmal ist meine Beute (das sind oft Nagetiere und Vögel) viel größer ist als ich selbst.

Die Schwalben aus dem Dorf kommen mich häufig besuchen und fressen fleißig die Insekten. Auch Stieglitz, Neuntöter und Rotschwänzchen wohnen gern hier in meiner schönen Hecke. Hier können sie mal Pausemachen und ihre Nester bauen.

Auf dem Weg zurück ins Dorf könnt ihr euch noch die bizarr gewachsenen Süntelbuchen anschauen. Sie stehen entlang der Straße und wachsen von Natur aus so.

Ihr könnt ja mal versuchen, alle drei Süntelbuchen zu finden.